Schlachthausstraße 22, Geislingen an der Steige, 73312
Das dokumentarische Theaterstück rekonstruiert die Ereignisse und betrachtet kritisch das Vorgehen von Behörden und Polizei und die politischen Konsequenzen. Der 1969 in Neubeckum (Westfalen) geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul hat zusammen mit der Initiative 19. Februar, einer Initiative der Angehörigen der Opfer und Überlebenden, die Ereignisse rund um die Mordnacht aufgegriffen und gibt damit den Betroffenen das Wort. Also denjenigen, die selbst noch mit Behördenwirrwarr und fremdenfeindlichen Ressentiments konfrontiert wurden. Das Stück will eine veränderte Perspektive auf das Geschehene schaffen und fordert einen gesellschaftlichen Prozess der Reflektion. In diesem Sinne erarbeitete das Produktionsteam eine bühnentechnisch reduzierte Variante der Theaterhaus-Inszenierung.
Mit Larissa Ivleva, Katja Schmidt-Oehm, Ufuk Oehlerking, Stephan Moos und Irfan Kars.
Regie: Werner Schretzmeier
Bühne und Kostüm: Gudrun Schretzmeier
Eintritt: € 18,- / *15,- / **9,-
Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

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